Berglandschaften

Berge entstehen durch tektonische Kräfte oder Vulkanismus. Diese Kräfte können die Erdoberfläche ausschnittsweise als Berge oder in größeren geografischen Gebiete anheben. Die natürliche Vegetation ist in Höhenlagen unterteilt, abhängig von Temperatur, Feuchtigkeit, Bodenzusammensetzung und Sonneneinstrahlung.

Wir unterscheiden zwischen

a) Mittelgebirgen (500 bis 1500 m Höhe) und

b) Hochgebirgen (> 1500m Höhe).

Die landwirtschaftliche Flächennutzung ist durch verstreute Bauernhöfe, kleine, wechselnde Parzellen, steile Hänge, große Unterschiede je nach Neigung innerhalb kurzer Distanzen gekennzeichnet. Traditionelle Landnutzung ist Transhumanz (vertikal und horizontal) mit verschiedenen Rindern, Grünland (Wiesen und Weiden), das auch heute noch häufig gemeinschaftlich genutzt wird. Landwirtschaftliche Tätigkeiten werden oft mit (Sommer- und / oder Winter-) Tourismus kombiniert.

Quelle: Definition entwickelt durch Eucaland, basierend auf: Meeus, H.A., M.P. Vijermans und M. J. Vroom (1990): "Landwirtschaftliche Landschaften in Europa und ihre Transformation", in: Landschaft und Stadtplanung, 18 (1990) 289-352, Elsevier Science Publishers B.V., Amsterdam; Wikipedia, Oxford Wörterbuch

Landwirtschaft in Berglandschaften ist oft charakterisiert durch Kleinräumigkeit und Vielfältigkeit (Foto: Alexandra KRUSE, Nahe des Hohe Tauern Nationalparks, Österreich 2015)

Landwirtschaft in Berglandschaften ist oft charakterisiert durch Kleinräumigkeit und Vielfältigkeit (Foto: Alexandra KRUSE, Nahe des Hohe Tauern Nationalparks, Österreich 2015)

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