Dehesas

Dehesas (spanisch), siehe auch Montados (portugiesisch): Die Dehesa-Systeme gehen aus echten Formen der Nutzung der mediterranen Wälder hervor, in denen einheimische Bäume, Steineichen, Eichen und Korkeichen in einem geschlossenen Grünlandgürtel vorkommen. Die entstehende Landschaft, die ausgereifte ökologische Elemente (Eichen) mit anderen jüngeren Elementen (Grünland) verbindet, bewahrt eine hohe biologische Vielfalt. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht zwischen der kleinteiligen diversifizierten landwirtschaftlichen Nutzung und der Erhaltung einer vielfältigen Landschaft. Dieses Dehesa-artige Mosaik aus Feldfrüchten, Grünland, Sträuchern und vereinzelten Bäumen liefert die notwendigen ökologischen Bedingungen und Grundlagen für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten.

Quelle: GÓMEZ-LIMÓN (1999), S. 166. ZIMMERMANN (2006), S. 364.
Dehesas in Plascencis, Spanien. (Foto: Csaba CENTERI 2010)

Dehesas in Plascencis, Spanien. (Foto: Csaba CENTERI 2010)

Database entries for Dehesas

The entries are still in process, the e-atlas is still under development

 

Dehesas always existed but are now tremendously diminishing and are being replaced. This evolution is mainly due to the increase of intensive agriculture, to the development of enclosed fields and to the high level or urbanisation.