Heideland

1) Heiden sind Lebensräume mit Sträuchern, die durch offene, niedrig wachsende Gehölzvegetation gekennzeichnet sind, die auf vorwiegend unfruchtbaren sauren Böden oder auf jeweils armen Böden vorkommt. Sie sind Mooren ähnlich, unterscheiden sich aber in Klima und Vegetation. Heideland ist im Allgemeinen wärmer und trockener als Moorland. Heiden können an der Küstenlinie (z. B. den Mittelmeerküsten) sowie in der Ebene selbst (z. B. Deutschland) gefunden werden.

(2) Ausgedehnte Weiden von unkultivierten Podsolböden mit einer Vegetation, die von kleinwüchsigen Sträuchern, Zwergeichen und Wacholder dominiert wird.

Quelle: (1) Definition entwickelt durch das Eucaland-Projekt für Projektzwecke (2) EVERT (2004), S. 301
Heideland
Lüneburger Heide, eins der bekanntesten Beispiele für Heideland, geschaffen durch weidende Schafe (dominierende Art: Calluna vulgaris), Norddeutschland (Foto: Alexandra KRUSE 2005)

Lüneburger Heide, eins der bekanntesten Beispiele für Heideland, geschaffen durch weidende Schafe (dominierende Art: Calluna vulgaris), Norddeutschland (Foto: Alexandra KRUSE 2005)

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